"... Wir halten die weitere Nutzung der Atomkraft angesichts des Risikos dieser Technologie für nicht tragbar. Mit Tschernobyl ist der Super-Gau Wirklichkeit geworden. Damit ist es nicht mehr möglich solche katastrophalen Unfälle als reine Spekulation abzutun.

Ein weiterer verheerender Störfall ist nicht nur bei der veralteten östlichen Technik,

sondern in jedem Atomkraftwerk möglich. ..."

Auszug aus der Ratzeburger Erklärung von 1992

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tschernobyl, 26. April 1986

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Fukushima, 12. März 2011

 

Ausstellung 25 Jahre Tschernobyl

 

Geleitwort zur Ausstellung

 

Selig sind die Friedensstifter, denn sie werden Gottes Kinder heißen! Mt 5, 9

 

So sagt es Jesus in seiner Grundsatzerklärung, der Bergpredigt. Frieden ist mehr ist als die Abwesenheit von Krieg. Das hebräische Wort Schalom bedeutet umfassenden Frieden, Wohlergehen, Heil, Gerechtigkeit, Wiederherstellung und Versöhnung. Jesus selbst wird in der Vorausschau vom alttestamentlichen Propheten Jesaja als Friedensfürst angekündigt. Sein ganzes Wirken war ein Ausdruck dieses göttlichen Schalom. In den Heilungen und Befreiungen von bösen Mächten zeigen sich sein Wille und seine Macht, den Menschen den Frieden zu bringen.

 

So ist es gut und richtig, dass wir heute als seine Nachfolger uns dafür einsetzen, dass Frieden in unsere bedrohte Welt einziehen kann. Dazu gehört auch das Benennen dieser Bedrohung und die Darstellung der Folgen des menschlichen Autonomiestrebens.

 

Das CVJM-Friedensnetz präsentiert diese Ausstellung aus der Verantwortung vor Gott, dem Schöpfer und in der Spur des Friedensstifters Jesu. Sie ist eine Mahnung und ein Ruf zur Umkehr. So wie im persönlichen Bereich sind auch wir als Gesellschaft zur Umkehr, zu neuer Ehrfurcht vor Gott und neuem Glauben gerufen. Die eindrücklichen und mahnenden Bilder dieser Ausstellung sprechen für sich. Sie sind ein Aufruf an uns, im Namen von Jesus den Weg des Friedens, den Weg des Schalom, zu gehen.

 

Dr. Roland Werner, Generalsekretär CVJM Gesamtverband in Deutschland

 

 

Zum Anlass des 25. Jahrestages der Tschernobylkatastrophe haben wir eine Ausstellung

vorbereitet, die wir anbieten möchten.

 

Die Ausstellung selbst wurde dem CVJM-Friedensnetz von verschiedenen weißrussischen

Photographen 1991 geschenkt, verbunden mit der Bitte, diese in Deutschland zu zeigen.

Wir halten diese Ausstellung immer noch für aktuell und stellen sie als pdf - Datei bereit.